Die Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung ist ein zentrales Instrument, um auch bei komplexen Unternehmensstrukturen Transparenz über Kosten und Leistungen zu schaffen. Vollständig in die Finanzbuchhaltung integriert, können Kostenstellen bereits beim Buchen der Belege erfasst werden. Ist eine Kostenstelle fest mit einem Konto verbunden, wird sie automatisch vorgeschlagen. Auch Buchungsaufteilungen und Splittbuchungen lassen sich flexibel abbilden.
Transparente Verteilungen und flexible Auswertungen
Mit zunehmender Größe eines Unternehmens reichen klassische Auswertungen wie Saldenlisten oder standardisierte BWAs oft nicht mehr aus. Abteilungen, Standorte, Filialen oder Funktionsbereiche erfordern differenzierte Betrachtungen. Die Einführung einer Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung ist jederzeit möglich und nicht an den Jahreswechsel gebunden. Kosten lassen sich klar zuordnen, verteilen und nachvollziehbar auswerten auch in komplexen Strukturen wie sozialen Einrichtungen, Hausverwaltungen oder Betrieben mit mehreren Leistungsbereichen.
Automatisierte Umlagen und umfassende Steuerungsinstrumente
Übergeordnete Kostenstellen wie Verwaltung, Fuhrpark oder Miete lassen sich automatisiert oder manuell auf andere Kostenstellen verteilen. Dafür stehen automatische Umbuchungen, Tabellenumbuchungen oder individuelle Verteilungen zur Verfügung. Ergänzend können Budget und Provisionsabrechnungen integriert und Auswertungen flexibel aufgebaut werden. Die BWA bildet dabei die Basis für alle Kostenstellen und Kostenträgerauswertungen und lässt sich individuell anpassen. Gruppierungen, Vergleiche und Zeitreihen stehen ebenso zur Verfügung wie detaillierte Einzelkontendarstellungen.